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Eine Bootsfahrt, die ist lustig

Ein Zweier-Kajak von der Paddel- und Pedalstation in Strücklingen, Foto: Günther Lübbers

Ein Zweier-Kajak von der Paddel- und Pedalstation in Strücklingen, Foto: Günther Lübbers

Schon im letzten Jahr hatte ich zu Dirk gesagt: „Dieses Jahr möchte ich unbedingt mal wieder paddeln!“ Vor einigen Jahren hatten wir uns in Lübbenau im Spreewald an einem verlängerten Wochenende ein quietschgelbes Zweier-Kajak geliehen und damit die tolle, zu diesem Zeitpunkt gerade sehr grüne Umgebung des vielfältigen Biosphärenreservats vom Wasser aus erkundet. Begleitet wurden wir dabei von Wasservögeln, -ratten und Otternasen. Natürlich hat das im vergangenen Jahr nicht geklappt.

Paddeln in Strücklingen
Am Himmelfahrtswochenende war das Wetter einladend, sodass wir mit dem Kastenwagen nach Strücklingen ins Saterland gefahren sind. Im Winter waren wir mal zufällig dort gelandet und haben uns den Stellplatz hinter dem Strücklinger Hof direkt bei der Paddel- und Pedal-Station angeschaut. An diesem sonnigen Abend konnten wir dort gerade noch den letzten Platz in der Reihe hinter den Wohnmobilen ergattern. Am Samstagmorgen sahen wir beim Frühstück eine Familie vor der Kanu-Station stehen und haben uns spontan dazugesellt und gemeinsam auf den großen Meister gewartet. Flugs rückte der für die Familie ein großes Kanu und für uns ein rotes Old Town Zweier-Kajak raus. Der Familienvater hatte sich zu Hause schon eine schöne Tour überlegt, wurde dann aber trocken vom Chef auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt: „Läuft nicht. Wir haben gerade noch Ebbe, gleich kommt die Flut. Sie fahren dann mal schön da lang, so lange, bis es Ihnen zu anstrengend wird, gegen die Strömung anzupaddeln. An dem Bootsanleger können Sie eine Pause machen, und dann kommen Sie irgendwann wieder zurück.“ Jawoll, wir haben mitgehört und auf die Karte geguckt und wissen, wo die Wasserratte langschwimmt. Gemeinsam haben wir die Boote an die Anlegestelle gebracht und noch ein paar Instruktionen bekommen wie man nicht ins Boot steigt. Dann ging es für die Familie auch schon los. Wir brauchten ein bisschen länger, weil wir ja eigentlich noch mit dem Frühstück beschäftigt waren. Wahrscheinlich haben wir uns zu viel Zeit gelassen, wie sich später herausstellen sollte.

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