Schlagwort-Archive: Nordportugal

Insel im blauen Meer unter Wolken, im Vordergrund grün und zwei Tothölzer rechts und links

Nordspanien und ein Abstecher nach Portugal

Einstieg über die Pfalz

Über Landau, da dort bei der Firma Caratec noch etwas am Wagen gemacht werden sollte, sind wir nach einer Station an der Südlichen Weinstraße direkt und unbemerkt über die Grenze nach Frankreich gefahren. Für uns liegt normalerweise ja immer mindestens ein Land dazwischen. Die Station in der Pfalz war auf einer Wiese vor viel Wein am Fuße eines touristischen Örtchens Rhodt. Als wir eine ausgedehnte Besichtigungstour machten, stießen wir als allererstes auf einen Bus aus Emden, der gerade eine Reisegruppe im Hotel abgesetzt hatte. Auch sonst waren bis zum Abend sehr viele Touristen aus den verschiedensten Regionen Deutschlands, aber auch mit ausländischen Kennzeichen unterwegs. In Rhodt gibt es ein vielfältiges gastronomisches Angebot, allerdings stehen auf der Karte in unseren Augen nicht so wahnsinnig lecker anmutende Dinge wie Saumagen und ähnliche Eingeweide, die ich als Ostfriesin nicht zuordnen kann. Aber es gibt ja auch Pasta und angesichts der Temperaturen für mich eine Weißwein-Schorle. 

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Endlich wieder Portugal

Portugal – Atlantik zwischen Caminha und Ancôra

Portugal ist für uns ein Ziel, das wir auch in einem zehntägigen Urlaub ansteuern würden und für das wir auch schon Italien verlassen haben und dorthin gefahren sind. Glücklicherweise hatten wir im Herbst knapp drei Wochen Zeit. Da ich mich, um dorthin zu kommen, nicht in den Flieger ab Bremen setze, sondern für mich „der Weg das Ziel“ ist, gehört auch die mehrtägige Anreise dazu. Für wen diese nicht interessant ist, kommt hier der Link zum Direkteinstieg in Portugal.

Erste Zwischenstation: Bouillon

Burg Bouillon

Am ersten Tag ging es bis nach Bouillon im Süd-Osten Belgiens, keine zwanzig Kilometer von der französischen Grenze entfernt. Dort gibt es direkt am Ufer der Semois, ein schön mäandrierendes Flüsschen, mit Blick auf die große Festungsanlage einen nett angelegten Stellplatz, von dem aus man zu Fuß in einer guten Viertelstunde im hübschen Ort ist. Die Burg Bouillon stammt aus dem 11. Jahrhundert und wurde im 17. Jahrhundert zur imposanten dreiteiligen Festungsanlage ausgebaut. Auffällig ist die doppelte Zugbrücke. Vor dem Burgtor tummelten sich trotz der Nachsaison noch einige Besucher verschiedener Nationen. Weiterlesen