Schlagwort-Archive: Mecklenburgische Seenplatte

weite Sicht auf einen See unter blauem Himmel, rechts und links Bäume

Lieber Osten als Süden

Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg im September

Dass wir in diesem Jahr alles an Urlaub aufgespart haben, was ging, hat sich durch Corona automatisch ergeben. Im Frühjahr haben wir unsere Fahrt ja aufgrund der Ausweitung der Pandemie gleich nach der ersten Übernachtung unterbrochen. Nach intensiver Beobachtung der Lage seit März war schon lange klar: Selbst wenn wir als begeisterte Europäer gerne in den Ländern der Union unterwegs sind, bleiben wir in diesem Jahr in Deutschland. Einig waren wir uns auch, dass uns die südlichsten Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg überhaupt nicht reizen, sondern eher die östlichen, vor allem jedoch Mecklenburg-Vorpommern mit seiner Vielzahl an Möglichkeiten. Die Wahl unseres Ziels ist stets vom Wetter abhängig, aber wir hatten überwiegend großes Glück. Weiterlesen

Mit dem knallroten Gummiboot auf der Mecklenburgischen Seenplatte

Sommerblumen in Mecklenburg-Vorpommern

Was kann man am ersten richtig schönen Sommer-Wochenende am besten machen? Das knallrote Gummiboot ausprobieren! Wo? Am besten natürlich irgendwo in Skandinavien, alternativ aber vielleicht auf der Mecklenburgischen Seenplatte. Denn auch dort gibt es viele zusammenhängende Gewässer, die man nach Lust und Laune kreuz und quer befahren kann.
Das gefühlte Rentnerparadies Waren kann man dabei getrost außen vor lassen, aber grundsätzlich ist auch diese Ecke Mecklenburg-Vorpommerns wunderschön! Die Natur ist abwechslungsreich, allein die Elde, die uns ab Parchim immer wieder begleitete und zahlreiche Seen in diesem Gebiet durchfließt, sah zum Paddeln schon sehr verlockend aus. Auch ohne Wasser gab es viel zu sehen, denn im Sommer gibt es zur Abwechslung rote, wogende Blütenmeere aus Mohn, flankiert von einem blauen Saum Kornblumen zwischen den goldglänzenden Kornfeldern.

Kanustation Mirow

Die ersten beiden Ziele, die wir uns vorher übers Internet ausgeguckt hatten, haben wir spontan verworfen, da wir nicht als Anfänger auf dem Plauer See, der uns ein wenig rauer erschien, kentern wollten oder uns die Örtlichkeiten einfach nicht zusagten. Mirow mit dem Campingplatz mitten im Wald, mit witzigen Skulpturen und Schnitzereien und der großen Kanustation direkt am See, war die dritte Alternative, die uns sofort gefiel. Weiterlesen