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Wo liegt noch mal dieses #Neuland?

#Neuland

#Neuland

Die Handhabung verschiedener Sachen ist in so manchen Unternehmen einfach spannend. Einige weigern sich beispielsweise jahrelang konsequent, auf die neue Rechtschreibung umzustellen, die im kommenden Jahr bereits seit zwanzig Jahren gültig ist.
Andere sind stolz darauf, die DIN 5008, die Norm, die die Schreib- und Gestaltungregeln der Textverarbeitung bestimmt, anzuwenden; allerdings in der Fassung von 1996, die ich bereits in meiner Ausbildung gelernt habe. Und diese Anwendung verfolgt man lieber auch nicht konsequent. Allerdings: Wer, außer mir vielleicht, käme auf die Idee, das Datum „von hinten nach vorne“ also für heute 2015-03-05 zu schreiben? Wenn man dann vier Jahre nach den Änderungen der Norm von 2011 ein paar Anpassungen macht, ist man dann möglicherweise sogar noch stolz.
Dann gibt es ja noch dieses #Neuland … . Wie sagte doch jemand noch vor rund 15 Jahren: „Eine eigene Website braucht’s nicht!“ Man könnte sich natürlich fragen, wie sich die Auswärtigen über das Angebot eines Unternehmens informieren sollen, mal abgesehen von der möglichen Inanspruchnahme von Dienstleistungen. Muss man aber nicht! Von sozialen Medien reden wir mal lieber gar nicht erst. So etwas sollte man am besten gleich abschalten. Das macht nur Ärger. Es sei denn, man hat gerade zufällig einen unterbeschäftigten Praktikanten. Der ist ja zumeist im Alter dieser Generation Y und sowieso ständig im Netz. Dass der möglicherweise so gar keine Rechtschreibung beherrscht, ist nebensächlich. Hauptsache, er kennt sich im #Neuland aus.

Ergänzung meines Webmasters:
Und dann gibt es noch ein #Neuland: die Welt der Mac´s.
Manch einer kommt mit dem Umstieg von Windows auf Mac nicht zurecht,
weil er/sie immer noch auf Fehlermeldungen wartet, während der Mac bereits lautlos arbeitet.
Oder man sucht noch den Virenscanner, obwohl es für Mac weder Viren noch andere Schädlinge gibt. Und auch Word verhält sich viel geschmeidiger. Ganz zu schweigen von der super einfachen Anmeldung bei Mail oder etwa eines Druckers .

Eben #Neuland

Ein kurzer Schwedentrip

Übernachtung am Nord-Ostsee-Kanal

Übernachtung am Nord-Ostsee-Kanal

Im letzten Jahr lagen die Sommerferien erst- und letztmalig so günstig für uns, dass wir uns zu dritt auf den Weg in einen richtigen Sommerurlaub machen konnten. Unser Festival war schon zu Beginn der Ferien zu Ende, sodass wir in Ruhe die wichtigsten Dinge erledigen und uns auf den Weg in den Norden machen konnten. Sonst sind wir ja eher deutlich früher oder später im Jahr unterwegs, sodass Skandinavien den südlichen Ländern mit der möglichen Wärme einfach nicht den Rang ablaufen konnte, und dabei ist doch Schweden eigentlich meine zweite Heimat. Ich liebe die Natur und Sprache, kenne viele nette Menschen, war allerdings schon viele Jahre nicht mehr dort, sodass ich schon ein wenig Heimweh verspürt habe.
An einem Donnerstagabend im August fuhren wir los, mit dem Ziel, auf jeden Fall noch über die Elbe zu kommen. Unsere Idee war, evtl. auf dem Parkplatz hinter der Fähre von Wischhafen nach Glückstadt zu übernachten, aber dafür war es noch zu früh, bzw. wir waren noch zu fit. Vielleicht erschien uns die Begleitung auch nicht so angenehm, und manchmal ist es dann besser, weiterzufahren! Aufgrund mehrerer Baustellen fuhren wir ein wenig im Kreis und gaben dann in Hochdonn entnervt auf. Dort sollte es einen Stellplatz für Wohnmobile geben. Als wir ihn auf der anderen Seite des Nord-Ostsee-Kanals liegen sahen (nur weiße große Dickschiffe und voll), haben wir spontan direkt vor der Fähre umgedreht und uns ein etwas schöneres, abgelegenes Plätzchen gesucht und unser mitgenommenes Abendbrot bei einer Dose Bier (geht auch!) und dem Blick aufs Wasser und die Schiffe genossen. Weiterlesen

Auf dem Landweg nach Griechenland und zurück

Im Frühjahr dieses Jahres waren wir zu zweit mit dem Kastenwagen gut zwei Wochen unterwegs. So viele Länder wie auf dieser Tour, haben wir bislang noch nicht besucht. Von Deutschland aus ging es über Österreich, Slowenien, Kroatien, Montenegro, Bosnien und Herzegowina und Albanien nach Griechenland und auf dem gleichen Weg wieder zurück.

Ionische Inseln, Griechenland

Ionische Inseln, Griechenland

Doch der Reihe nach: Schon im Herbst hatten wir ein bisschen gesponnen, dass man ja auch auf dem Landweg nach Griechenland fahren kann. Vor ein paar Jahren waren wir das erste Mal auf Lefkas (Ionische Inseln), haben aber von Italien mit dem Schiff übergesetzt. Das war zwar auch ein Erlebnis, vor allem die Hinfahrt von Venedig aus, aber angesichts der massiven Probleme, die für diese wunderschöne Stadt mit dem Schiffsverkehr solcher Riesen verbunden sind, konnte zumindest ich das nicht noch einmal mit meinem Gewissen vereinbaren. Bei unserer letzten Station in Griechenland auf einem Campingplatz in der Nähe von Igoumenitsa trafen wir vor ca. drei Jahren auf den Engländer Mark, der mit seinem total verstaubten Wohnmobil gerade aus Albanien kam: Er war total erschöpft und entsetzt, nachdem er die Nacht auf einem so genannten Camping-Platz umgeben von hohen Mauern und Stacheldraht in Albanien verbracht hatte. Hunde hinderten ihn daran, seinen Wagen zu verlassen. Vor lauter Angst hatte er die ganze Nacht über kein Auge zubekommen. Und die Fahrt über die Schlaglochpisten („no signs, no streets – nothing“) war für ihn die Hölle. „Never drive through Albania!„, war seine eindringliche Warnung, die von einem Blick in seine großen braunen Augen noch unterstrichen wurde.

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