Archiv für den Monat: Januar 2017

Warten auf Neu-Donnerschwee

Umnutzung der Donnerschwee Kaserne in Oldenburg zu Wohnraum

„Raum für neue Geschichten“ bietet die ehemalige Donnerschwee Kaserne reichlich

Wohnen auf einem Kasernengelände mit 750 Wohneinheiten gemeinsam mit bis zu 2.000 weiteren Menschen in der vermutlich 2017 wieder drittgrößten Stadt Niedersachsens, nämlich Oldenburg, mag für manchen einen Albtraum darstellen. Jedenfalls deuten einige verständnislose Blicke vor allem der militanten Landbevölkerung, der ich auch mal angehört habe, darauf hin. Zum jetzigen Zeitpunkt freue ich mich hingegen auf den „Tapetenwechsel“ und kann es kaum erwarten, dass unsere Wohnung auf dem ehemaligen Kasernengelände in Neu-Donnerschwee fertiggestellt wird. Bis dahin genieße ich noch das Wohnen in einem freistehenden Einfamilienhaus mit Garten mit einer Fußentfernung von einer Viertelstunde zur Innenstadt oder dem Bahnhof in Oldenburg. Weiterlesen

Mercedesfahrerin mit Vollmeise

Mercedesfahrerin

Mercedesfahrerin mit Vollmeise

Jeden Morgen pendeln wir 80 km zur Arbeit und jeden Abend die gleiche Strecke zurück. Dabei kann man viel erleben. Heute Morgen um 10:11 Uhr gab es die bisherige Krönung. Vor uns fuhr auf der B 72 kurz hinter Hesel mit knapp 70 Stundenkilometern ein schwarzer älterer Mercedes SLK mit Leeraner Kennzeichen. Straßenglätte als Grund für das Schleichen auf der Bundesstraße fiel definitiv aus. Sobald von vorne frei war, setzten wir zum Überholen an. Weiterlesen

Endlich wieder Portugal

Portugal – Atlantik zwischen Caminha und Ancôra

Portugal ist für uns ein Ziel, das wir auch in einem zehntägigen Urlaub ansteuern würden und für das wir auch schon Italien verlassen und dorthin gefahren sind. Glücklicherweise hatten wir im Herbst knapp drei Wochen Zeit. Da ich mich, um dorthin zu kommen, nicht in den Flieger ab Bremen setze, sondern für mich „der Weg das Ziel“ ist, gehört auch die mehrtägige Anreise dazu. Für wen diese nicht interessant ist, kommt hier der Link zum Direkteinstieg in Portugal.

Erste Zwischenstation: Bouillon

Burg Bouillon

Am ersten Tag ging es bis nach Bouillon im Süd-Osten Belgiens, keine zwanzig Kilometer von der französischen Grenze entfernt. Dort gibt es direkt am Ufer der Semois, ein schön mäandrierendes Flüsschen, mit Blick auf die große Festungsanlage einen nett angelegten Stellplatz, von dem aus man zu Fuß in einer guten Viertelstunde im hübschen Ort ist. Die Burg Bouillon stammt aus dem 11. Jahrhundert und wurde im 17. Jahrhundert zur imposanten dreiteiligen Festungsanlage ausgebaut. Auffällig ist die doppelte Zugbrücke. Vor dem Burgtor tummelten sich trotz der Nachsaison noch einige Besucher verschiedener Nationen. Weiterlesen